Kategorien: Mazda

Mazda CX-5

Wichtiger Stützpfeiler

  Der Mazda CX5 ist auch zehn Jahre nach seiner Premiere einer der wichtigsten Stützpfeiler des japanischen Herstellers in Deutschland. Mit fast 7.500 Einheiten lag das SUV nach dem CX30 (knapp 9.200) auf Platz zwei der Verkaufsrangliste. 

Von Wolfgang Schäffer

Bei der 2017 eingeführten zweiten Generation wurde das Design aufgrund des großen Erfolgs nur minimal verändert, dafür gab es eine Reihe von technischen Neuerungen. Die Modellpflege vor einem Jahr umfasste eine Optimierung der Motorenpalette sowie die Verbesserung von Mazda Connect.

Design leicht modifiziert

Im März rollt der CX5 nun mit weiteren Neuerungen an. So haben die Designer dem Gesicht einen überarbeiteten Kühlergrill, den LED-Scheinwerfern sowie den LED-Rückleuchten eine neue Lichtsignatur und den Stoßfängern ein leicht verändertes Aussehen verordnet. Wer sich für einen Benziner mit Automatikgetriebe oder für eine Motorkombination mit Allradantrieb entscheidet, der kann das Fahrverhalten des CX-5 über den neuen Modus-Schalter Mi-Drive an seine individuellen Vorlieben beziehungsweise die jeweiligen äußeren Bedingungen anpassen. Außer Normal und Sport kann auch Off-Road gewählt werden. Der soll, anders als es die Bezeichnung vermuten lässt, das Fahren mit Anhänger verbessern sowie die Fahrstabilität bei mittlerem bis höherem Tempo steigern.

Weiter mit Diesel und Allrad

Die Antriebspalette umfasst nach wie vor Benziner und Diesel, Front- und Allradantrieb. Einstieg bei den Benziner ist der Zweiliter Skyactiv G 165 mit 165 PS (121 kW). Den Verbrauch nach der WLTP-Norm gibt Mazda mit 6,8 Litern für den Vorderradantrieb (Zylinderabschaltung integriert) und mit 7,8 Litern für den Allradler an. Letzterer ist sowohl mit Sechsgang-Schalt- als auch mit einem Sechsstufen-Automatikgetriebe zu haben. Daneben gibt es den 2,5 Liter Skyactiv G 194 mit 194 PS (143 kW), der ebenfalls auf Wunsch auch mit Allradantrieb zu haben ist. Der Normverbrauch liegt dann bei 8,1 (Front: 7,7) Litern. Wahlweise können die Kunden ebenfalls auf eine Automatik statt des manuellen Getriebes zurückgreifen.

Automatik frisst Kraft

Doch ganz ehrlich – gerade mit der Automatik hinterlässt das Top-Triebwerk keinen wirklich agilen Eindruck. Dass hier 194 PS zur Verfügung stehen, ist kaum zu glauben. Ähnlich fühlt es sich bei der Automatikkombination beim über alle vier Räder angetriebenen 2,2-Liter-Diesel mit 184 PS (135 kW) an. Auch hier schluckt die Automatik ein wenig der zur Verfügung stehenden Kraft. Der Normverbrauch von 6,6 Litern liegt um einen Liter über dem mit Frontantrieb und manuellem Getriebe. Zweiter Selbstzünder ist der Skyactiv D 150 mit 150 PS (110 kW), der mit Front- und Allradantrieb (Verbrauch 5,6 beziehungsweise 6,3 Liter) im Angebot ist. Beide Varianten sind auch mit Automatikgetriebe zu haben.

Der Einstiegspreis für den CX-5 mit dem Einstiegsbenziner und Schaltgetriebe beträgt 28.290 Euro. Den Diesel gibt es ab 34.090 Euro.

CX-60 als neues Modell

Noch im ersten Quartal 2022 bietet Mazda mit dem CX-60 ein neues Modell an, das den CX-5 in der Größe übertreffen wird. Auch das Antriebsangebot ist umfangreicher. Denn es wird erstmals bei Mazda einen Plug-in-Hybrid geben. Außerdem werden Sechszylinder-Benziner und -Diesel angeboten. Zum Festhalten am Diesel sagt Bernhard Kaplan, Geschäftsführer Mazda Motors Deutschland: „Der Diesel ist in dieser Fahrzeugklasse, wie auch in der des CX-5, für viele Kunden noch immer eine attraktive Motorisierung mit niedrigen Realverbräuchen. Und das auch bei höheren Belastungen wie beispielsweise im Anhängerbetrieb. Einige Wettbewerber verabschieden sich dagegen unter anderem in dieser Klasse ganz vom Dieselantrieb. Wir sehen aber auch in Zukunft hier verstärkt Potenziale. Denn, nicht für jeden Nutzungsfall ist ein Plug-in-Hybrid unbedingt die beste Wahl.“

MX-30 wird überarbeitet

Das gilt bei Mazda ebenso für den reinen E-Antrieb. Für den MX-30, erstes und bisher einziges rein elektrisch angetriebenes Auto der Marke, entschieden sich im vergangenen Jahr 3.428 Kunden. Im Sommer wird der Wagen, der mit einer Reichweite von knapp 240 Kilometern vor allem für den Einsatz im urbanen und stadtnahen Bereich gedacht ist, eine Modellpflege erhalten. Eine Erhöhung der Reichweite aber wird es dabei nicht geben.

 

Veröffentlicht von
Wolfgang Schäffer

Neuste Beiträge

Nio Firefly

Das Glühwürmchen kommt Nio bringt in Kürze auch in Deutschland die Einstiegsmarke Firefly auf den…

25. Januar 2026

Suzuki eVitara

Auch Suzuki stromert Jetzt steigt auch Suzuki ins Elektrogeschäft ein. Der eVitara ist der erste…

25. Januar 2026

Alpine 110 GTS

Die letzte ihrer Art In diesem Jahr endet die Produktion der aktuellen Alpine 110. Grund…

25. Januar 2026

Mercedes CLA Hybrid

Benzin-Bruder für den Stromer Mercedes hat das CLA-Angebot um eine Hybrid-Version ergänzt. Die fährt sich…

19. Dezember 2025

Leapmotor B10

Attraktiver Elektriker Mehr Auto braucht's eigentlich nicht. Der Leapmotor B10 ist ein familientaugliches Elektroauto. Und…

14. Dezember 2025

Opel Mokka GSE

Opels schnellster Stromer Rallye-Feeling in Serie: Opel hat mit dem Mokka GSE jetzt ein hammerharten…

13. Dezember 2025